Vortrag von Arnold Kern beim Solawi-Sommertreffen am 20. August 2022 in Hittsau über die Mezzadria, einer frühen Form der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft in der mittelalterlichen Toskana
Organisiert von agri_culture – Verein für landwirtschaftliche, ökosoziale Kultur (www.agri-culture.art)
Klimawandel, ökologische Krise, Biodiversitätsverlust, Verschärfung der Schere zwischen Arm und Reich, Ausbeutung des Globalen Südens, Inflation …. Was bedeutet das für die Beschäftigten in der Landwirtschaft, was für die Bäuerinnen und Bauern, was für die Konsumierenden?

Einladung zum Seminar der Initative „live together“ von 26. bis 28. September 2022

Viele Landwirtinnen und Landwirte sind von den Zwängen des Marktes getrieben – darunter leiden oft sie selbst, die Umwelt oder die Tiere. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das zu ändern. Das Prinzip heißt: solidarische Landwirtschaft.

Solidarische Landwirtschaft könnte der erste Schritt zu einer trennungsfreien Wirtschaft sein: miteinander statt gegeneinander.

Der hier angeküdigte Online-Vortrag von Stefan Meretz liegt nun als Aufzeichnung vor

UNO-Generalsekretär Guterres: „Wir haben die Wahl: Gemeinsames Handeln oder kollektiver Selbstmord. Es liegt in unseren Händen“

Die Abkürzung „SoLaWi“ steht für Solidarische Landwirtschaft, also eine Gemeinschaft von Bauern und Konsumenten, die teilt. Ziel ist es, die Landwirtschaft fairer, nachhaltiger und regionaler zu machen. Dieses Wochenende haben sich SoLaWi-Vertreter aus ganz Österreich in Hittisau getroffen.

Von einer neuen Epoche schreibt und spricht die im Westen veröffentlichte Meinung, seit das russische Militär in die Ukraine einmarschiert ist. Dass hier ein Land überfallen wird, kann damit nicht wirklich gemeint sein. Das hat schließlich allein in den letzten dreißig Jahren die USA in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien auch getan. Neu (und brandgefährlich) ist eher das Kriegsziel, das man mit „Hilfe für die Ukraine“ erreichen will: dass nämlich die Atommacht Russland – so der EU-Ratspräsident – „besiegt werden muss“.

Boris Gloger, neuer Hofteiler bei Ouvertura und u.a. Betreiber des podcast „Insights“, im Gespräch mit Lorenz Glatz jun. von Ouvertura:
Als Mitglied der solidarischen Landwirtschaft Ouvertura erlebe ich gerade meine persönliche Agrarwende und sehe, wie man grundlegend anders – fairer und nachhaltiger – wirtschaften kann. In dieser Podcast-Folge spreche ich mit einem Gründungsmitglied der Solawi darüber, wie das funktioniert und was wir daraus für die Zukunft lernen können.
