Protokoll Vernetzungstreffen vom 01.02.2020

16 – 18:30 Uhr im Wohnprojekt Wien

Dabei waren:

Franz, Flo, Vincent, Herbert, Andrea Glatz, Lorenz jun., Sara, Gundel, Peter, Beatrice, Reinhard, Lucian, Lorenz sen., Jutta, Annamaria, Eva, Franziska, Charlotte, Franz

Eva moderiert, Annamaria schreibt Protokoll

Zunächst stellen sich alle vor. Diesmal waren sechs neue Personen dabei: Franz Rigler, und Florian Weishaar-Rode vom Neudlhof (www.neudlhof.at), Vincent, Hofteiler gela u. Ouvertura, Lucian Stoica, von gela-Ochsenherz, Beatrice, gela-Hofteilerin u. Mitglied der Munus-Stiftung, Annamaria Toth,
Hofteilerin gela u.Ouvertura, Franziska Schrolmberger, neu bei den Reisenbäuerinnen

Agenda:
1. Website
2. Weltackerprojekt
3. Was heißt „Kooperation“?
4. Informationen: Farmers 4 Future, Zukunftshof
5. Aufhebung der Trennung Produzierende vs. TeilerInnen ((wurde nicht besprochen))
6. Solawi-Festival
7. Ö1 Reparatur der Zukunft
8. Praktischer Austausch
9. Nächstes Treffen

1- WEBSITE: http://solawi.life/
Jörg und Ralf vom Jölfhof verwalten die Homepage. Nähere Informationen zum aktuellen Stand sind in ihrer Email (anbei). Wer Inhalte hinzufügen möchte, möge diese an Jörg und Ralf schicken oder diese mit seinem/ihrem Login hinzufügen. Vor jedem Netzwerktreffen können Änderungen und Ideen eingebracht werden. Der Link www.solawi.life wird an alle verschickt und beim jeweiligen Treffen gibt es einen Austausch darüber, wenn erforderlich.
Folgende Texte fehlen:
• Regionalität: übernimmt Jutta
• Solawi international: übernimmt Loren Sen.
• Impressum und Datenschutz: Freiwillige gesucht!
• Ralf und Jörg haben die Protokolle gesammelt und könnten diese hochladen
• Fotos und Texte der Abholstandorte sind mangelhaft.Sara / Ouvertura fragt am Dienstag bei ihren Abholstandorten, ob diese ihre Inhalte (Foto + Text) direkt an joelfhof@gmail.com schicken wollen, oder ob Solawis das machen sollen oder gar nicht. @Alle: Bitte auch die anderen Abholstandorte fragen!
• Partnerorganisationen / neue Solawis: Ernährungsrat Wien (Charlotte) schickt Logo und andere Infos an joelfhof@gmail.com. Neudlhof (https://neudlhof.at/) kann sich so auch in die Liste der Solawis eintragen (lassen).

2- WELTACKER-PROJEKT DES ERNÄHRUNGSRATES
• Ziel ist es, auf 4.400m2 Fläche in Wien (bereitgestellt von MA 49) einen Acker zu bewirtschaften, der den tatsächlichen Verbrauch (durchschnittlich) einer Person darstellt. Somit sieht man verbildlicht, wie sich der Konsum auf die Fläche auswirkt. Angedacht ist auch, abzubilden, dass der Bedarf auch auf 2.000m2 gedeckt werden könnte (so war das in
Berlin: https://www.2000m2.eu/de/)
• Im Vordergrund steht der Bildungsaspekt (z.B. Schulklassen könnten Ausflüge auf den Acker machen).
• Gesucht werden LandwirtInnen oder andere fachkenntliche Personen, die bereit wären, den Anbauplan zu entwerfen. Derzeit ist die  Gesamtfinanzierung noch nicht gedeckt, aber langfristig soll das eine bezahlte Vollzeitstelle sein.
• Könnte nicht ein bestehender Biobetrieb gefragt werden, den Acker zu bewirtschaften? Oder einzelne Solawis könnten z.B. Geräte oder Saatgut beisteuern.
• Offen ist weiters, wie lange der Acker bewirtschaftet wird und was mit der Ernte passiert.
• https://ernaehrungsrat-wien.at/

4a- INFOS: ZUKUNFTSHOF
• Der Zukunftshof hat 1ha Fläche, der langfristig als Wohnfläche umgewidmet wird. Eine zivilgesellschaftlich formierte Gruppe organisiert die Zwischennutzung.
• Nächste Veranstaltung:ZUKUNFTS*ERWACHEN 2020,20. Mai 2020 bis 24. Mai 2020 > da könnte auch solawi.life einen Infostand aufbauen. Bei Interesse Kontakt mit Elisabeth Schmid schmid@zukunftshof aufnehmen!
• Termin und nähere Infos stehen schon in der Google Gruppe.

4b- FARMERS FOR FUTURE
• 17. April 2020: Aktionstag von Fridays for the Future (der Landwirtschaft gewidment)
• Nähere Infos:http://farmersforfuture.at/

3- DISKUSSION ZU: WAS HEISST ‚KOOPERATION‘?
• Mit anderen Höfen (z.B. bei Ernte), ein Beispiel dafür ist die Solidarische Kooperative in Graz (https://nachhaltig-in-graz.at/solako-solidarische-landwirtschafts-kooperative/) > bessere Vernetzung, mehr Outreach, da Kontakte und Netzwerke geteilt werden, geht auch einen Schritt weiter Richtung Ernährungssouveränität. In Warschau gibt es nach einem ähnlichen Prinzip ein solidarisches Verteilerzentrum.
• innerhalb einer Solawi
• mit konventionellen Bauern
• praktische und ideelle Unterstützung, um gemeinsamen Nutzen zu fördern (im Gegensatz zu Konkurrenz)
• logistische Kooperation (z.B. Lieferwege zwischen GELA Ochsenherz und Ouvertura geteilt)
• Saatgut / Ernte: Betriebe könnten sich je nach Infrastruktur, Erfahrungen und Expertise abstimmen, nicht nur in den Fällen, wo man von einer Sorte Gemüse zu viel hat (wie heuer bei Ochsenherz)
• Viel Potential hätte verstärkte Kooperation bzw strategische Abstimmung in den Bereichen (Lorenz)
• Außenkommunikation und Anwerben neuer Mitglieder
• Lieferwege, logistische Abstimmung, Abholstellen
• Kapitalismus vs solidarisch leben // Konkurrenz vs. Kooperation
• Einander um Unterstützung fragen: solawis tun das zu wenig
• Wann fallen wir bei vermeintlicher Kooperation in alte Marktstrukturen zurück? Man muss im Alltag bewusst hinschauen, ob man wirklich  kooperiert, oder Marktmechanismen reproduziert.

6- SOLAWI-FESTIVAL
• Eva stimmt sich mit Ernährungsrat ab, ob man nicht 1 Tag während ihrer Woche zu alternativen Lebensmittelquellen gestalten könnte. Arbeitstreffen am 05. Februar 2020: Arbeitskreistreffen Alternative Lebensmittelbezugsquellen,15:00-17:00 Uhr, Ort wird noch
bekannt gegeben.
• Wer sich bei der Organisation einbringen möchte (insg. 10 Personen), soll sich bei Eva melden!
• Frühjahrstermin zu ambitioniert; es wird doch Herbst werden
• Eva schickt ihr Brainstorming mit dem Protokoll mit.

7- Ö1 REPARATUR DER ZUKUNFT
• Ouvertura schlägt vor, ein solawi.life-Video einzureichen (bei Sara melden!)
• https://oe1.orf.at/reparaturderzukunft
Reparatur der Zukunft – oe1.ORF.at
Mit der Programminitiative „Reparatur der Zukunft“ will Ö1 ihren Ideen mehr Raum geben und sich den Fragen der 20- bis 30-Jährigen stellen.
oe1.orf.at

8- PRAKTISCHER AUSTAUSCH
• die besten Kistl-Abholstellen sind Bioläden > dort direkt anfragen
• bzgl. Bio-Zertifizierung (Probleme bei der Anerkennung) immer direkt bei Kontrollstelle direkt anrufen

9- NÄCHSTES TREFFEN
Ende März-Anfang April. Eva schickt Terminvorschläge aus. Dauer eines Treffens mindestens drei Stunden.
Anmerkungen: Zwei Stunden viel zu kurz, um auch Themen, die zur Diskussion gestellt werden ordentlich zu vertiefen. Besonders, wenn wie heute die Gruppe groß ist und jeder Mensch zu Wort kommen soll.

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